Aufruf: Verbund „Rassismuskritische Psychotherapie und Beratung “

 

Was brauchen Personen, die von Rassismus betroffen sind?

Neben Empowerment,  „Rassismus-Aufklärung“ und möglicher politischer Aktion brauchen bei Bedarf BIPoCs (Black, Indigenous and People of Color) eine traumasensible und rassismuskritische (psycho-)therapeutische Begleitung. 

 

Es gibt sehr viele BIPoCs, die keine geeigneten Therapeut:innen finden. Entweder erleben sie erneut Rassismus durch die Therapeut:innen oder die Therapeut:innen haben wenig Information über die Wirkmechanismen von Rassismus, da Rassismus im Studium und in den (psycho-)therapeutischen Ausbildungen dethematisiert wird. Ich bekomme seit 7 Jahren bundesweite Anfragen von BIPoCs, die nach rassismuskritischen Therapeut:innen suchen.

 

Ziel des Verbundes ist es, BIPoC und weiße Therapeut:innen für eine rassismuskritische Arbeit auszubilden, zu supervidieren und zu begleiten, um die (psycho)therapeutische und beratende Arbeit zu optimieren sowie BIPoCs eine adäquate therapeutische Begleitung zu ermöglichen. Critical Whiteness Awareness für weiße Therapeut:innen und Empowerment Ansätze für BIPoC Therapeut:innen spielen eine wichtige Rolle bei dieser Arbeit.

Aktuelles:

 

Aufgrund des derzeitigen intensiven Prozesses möchten wir nun die Anzahl der neu hinzukommenden Menschen begrenzen. Es ist uns gegenwärtig wichtig, bereits Stattgefundenes zu verdichten.

 

Daher haben wir vorübergehend einen Aufnahmestopp.

 

Neue Anmeldungen können wieder ab 2023 erfolgen.

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